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Das Problem mit mutlosen Touchpoints

Jedermann spricht von der Customer Journey und von Touchpoints, die den Kunden auf seiner Reise begleiten und ihn immer wieder…

Jedermann spricht von der Customer Journey und von Touchpoints, die den Kunden auf seiner Reise begleiten und ihn immer wieder an das Unternehmen, das Produkt oder die Dienstleistung erinnern sollen. Können wir offen sprechen? Oft sind die Resultate zahnlos und verwässert. Wo sind die Strassensperren? Weshalb sind Touchpoints nicht so effektiv wie ein Punch von Mike Tyson?

Oliver Hug, Geschäftsleitung von Hirschbühl + Hug: «Wir treffen oft denselben Kardinalfehler an. Stellen Sie sich vor, ein Hundertmeter-Sprinter liegt nach 90m in Führung, verlangsamt dann und läuft gemütlich mit den restlichen Läufern durchs Ziel – sinnlos. Durch den mangelnden Effort auf den letzten 10m werden die Anstrengungen der ersten 90m obsolet.
Investitionen in professionelle Konzeptgrundlagen sind wichtig. Und genauso wichtig ist, dass Gaps zwischen Konzept/Strategie und operativer Umsetzung vermieden werden. Unternehmen müssen sich bewusst sein, nur Vollgas über die gesamte Distanz ist zielführend.»

Wir haben für Sie 5 Punkte herausgefiltert, mit denen der Endspurt gelingt.

1. Mut zur Fokussierung auf die Zielgruppen

Wieso machen sich Unternehmen die Mühe eine individuelle Touchpoint-Strategie zu entwickeln, wenn sich die operative Umsetzung an Mitbewerbern orientiert? Diese Frage ist gerechtfertigt, denn die Antwort darauf prägt oft den Alltag der Unternehmens- oder Marketingkommunikation: Man lässt sich nicht auf die Äste hinaus.
Unternehmen müssen den Mut entwickeln, sich nicht nur auf dem Papier an Zielgruppen und deren individuellen kommunikativen Bedürfnissen zu orientieren. Die Umsetzung von Konzeptinhalten muss scharf, gehaltvoll und auf die Empfänger abgestimmt sein.

2. Präzise Reiseplanung

Jede Zielgruppe verhält sich anders. Customer Journeys sollten nur auf Fakten basieren und die jeweilige «Reise» präzise abbilden. Annahmen und Schätzungen sind fehl am Platz. Eine ausführliche Planung und Ausführung dieser Reise überrascht Zielgruppen mit aussergewöhnlichen Touchpoints und passgenauen Informationen. Ohne gründliche Vorarbeit werden scheinbare Berührungspunkte zu schlichten Punkten ohne Kontakt.

3. Die Information verdient den Königstitel

Schritt eins «Konzept», Schritt zwei «Massnahmen», Schritt drei «Inhalt» – richtig? Stellen wir uns eine Ferienreise nach Australien vor. Das Ziel Australien gibt vor, auf welche Art wir reisen. Wahrscheinlich werden wir uns für das Flugzeug als Transportmittel entscheiden. Das ist logisch. Wenden wir dieselbe Logik in der Kommunikation an – und setzen dem Content die Krone auf – richtet sich die Massnahmenplanung am Inhalt aus. Der Content definiert, welche Massnahme dazu geeignet ist, die jeweilige Information zu transportieren. Von heute auf morgen sieht die Touchpointlandschaft komplett anders aus.

4. Durchdachte Story

Storytelling ist in aller Munde und wird ganz unterschiedlich interpretiert. Es ist eine Technik, die Inhalte verständlicher macht. Wir erzählen keine Märchen oder einzelne kleine Geschichten, sondern bilden aus Vision, Werten, Mission und der gesamten Unternehmensstrategie eine übergeordnete und authentische Story. Wir sprechen vom «roten Faden», der alles zusammenhält. Die Touchpoints müssen die Story inhaltlich und visuell transportieren. Jeder Berührungspunkt zwischen Zielgruppen und dem Unternehmen muss die einzigartige Geschichte weitererzählen.

5. Über den Tellerrand hinausschauen

Last but not least rufen wir dazu auf, altbekannte Instrumente, Kanäle und Massnahmen schamlos grundsätzlich zu hinterfragen. Nicht, weil sie allesamt unnütz sind. Dieser Prozess führt zu frischen Ideen – davon profitiert jede Customer Journey. Denn wie schnell ist man sich einig, dass Intranet, Informationsanlässe und E-Mails das Mass der Dinge der internen Kommunikation sind? Wir sind anderer Meinung. Brechen wir noch heute mit neuen Ideen alte Verkrustungen auf.

Wollen Sie mehr über unser Touchpoint-Management erfahren? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Oliver Hug, Geschäftsleitung: oliver.hug@hihu.ch / +41 32 621 29 25

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Die erste virtuelle Arztpraxis fürs Smartphone

Wir alle mussten schon auf einen Arzttermin warten, weil der Hausarzt überlastet ist. Dieser Zustand gehört der Vergangenheit an, denn…

Wir alle mussten schon auf einen Arzttermin warten, weil der Hausarzt überlastet ist. Dieser Zustand gehört der Vergangenheit an, denn nun gibt es medizinische Hilfe während 365 Tagen: Die eedoctors-App ist die erste virtuelle Arztpraxis fürs Smartphone. Hirschbühl + Hug begleitet das Unternehmen kommunikativ und designtechnisch.

Stephanie Bisang (28) kommt aus einem geschäftlichen Meeting. Zurück an ihrem Arbeitsplatz überkommen sie Schüttelfrost und Gliederschmerzen. Sie weiss: Das sind Symptome einer aufkommenden Grippe. Was soll sie nun tun? Oder: Im Sommer verbringt Familie Schneiter ihre Ferien am liebsten in Bella Italia. Doch eines abends wird Sohn Rico (12) von einem Insekt gestochen. Der Schmerz ist gross, die Wunde ist zündrot und eitert. Welche Schritte soll die Familie nun unternehmen?

Für diese und viele weitere Fälle gibt es nun eine App namens «eedoctors», mittels der man sich per Video-Verbindung mit einem Arzt in der Schweiz verbinden lassen kann – sofort und weltweit. Diese digitale Dienstleistung ist ein Pionierprojekt im Schweizer Gesundheitswesen. Der Vorteil gegenüber Telefon- und E-Mail-Beratungen liegt in der Videoübertragung. Auf diese Weise kann beispielsweise Rico Schneiter seine Wunde direkt in die Kamera zeigen und der Arzt eine exakte Diagnose stellen.

Hirschbühl + Hug ist seit dem Launch dabei

  • Hirschbühl + Hug ist bei dieser neuen medizinischen Dienstleistung für die Unternehmenskommunikation, das strategische Branding, das Content Marketing sowie für die grafische Umsetzung der Konzeptinhalte verantwortlich. Somit steht dieses Projekt exemplarisch für die gesamte Bandbreite der Fachkompetenzen der Kommunikationsagentur.
  • Im Projekt besteht der Schwerpunkt in der Vertrauensbildung bei Patienten und strategischen Partnern. Diese müssen davon überzeugt werden, dass die medizinische Behandlungsqualität von eedoctors gleich gut ist wie diejenige in realen Hausarztpraxen.
  • Ebenso legen wir den Fokus auf den Aufbau des Bekanntheitsgrades sowie auf eine klare Differenzierung gegenüber anderen Anbietern von Telemedizin.

Wie sind die einzelnen Kommunikationsinstrumente aufgestellt?

Corporate Communications
Die Basis der Unternehmenskommunikation ist die Betrachtung, dass eine klare Unterscheidung zwischen B2B und B2C stattfinden muss. Das Hauptaugenmerk gilt B2B. Weshalb? Als Startup ist eedoctors auf eine grosse Breitenwirkung angewiesen, um den Bekanntheitsgrad und die Vertrauensbildung voranzutreiben. Aus eigener Kraft ist das nicht realisierbar. Deshalb geht der kommunikative Weg primär über die Kommunikationskanäle  von strategischen Partnern.

Branding
eedoctors muss sich gegenüber weiteren Telemedizin-Anbietern differenzieren. Aus diesem Grund wurden während eines intensiven Strategieprozesses folgende Unternehmenswerte definiert:

  • Strategiewert: Innovation
  • Kulturwert: Crew
  • Verhaltenswert: Pionier
  • Dienstleistungswert: Logik

Diese Unternehmens-Werte wurden mithilfe von Kreativitätstechniken gemeinsam mit der Geschäftsleitung definiert.

Der Leuchtturm der Branding Strategie ist die neue Vision: «Wir wollen stets den innovativsten Zugang zur Medizin bieten.» Sie nimmt das Unternehmen stark in die Pflicht und präsentiert strategischen Partnern einen souveränen Verbündeten. Diese Vision verlangt, dass eedoctors ein fortwährendes Innovationsmanagement pflegt und die Dienstleistung sich stets an den aktuellen Bedürfnissen der Patienten orientiert.

Content Marketing
Diesem schlagkräftigen Arm der Kommunikation messen wir eine hohe Bedeutung zu. Ein ausgefeiltes Medienmanagement berücksichtigt jede Stakeholdergruppe separat. Dabei spielen nicht nur strategische Partner und potenzielle Patienten eine wichtige Rolle, sondern auch Ärzte. Die Aufgaben von Hirschbühl + Hug umfassen die Medienselektion, das Führen von entsprechenden Verhandlungen, das Vorschlagen der Content-Form, das Verfassen von Textmaterial, die Distribution, das Monitoring und das Controlling.
Last but no least werden fortlaufend sämtliche Texte entsprechend der Zielgruppenbotschaft und der Beitragsform nach journalistischen Kriterien verfasst. Also keine platten Werbebotschaften, sondern gehaltvoller Content.

Corporate Design
Das Corporate Design rundet das Dienstleistungspaket von Hirschbühl + Hug ab. Das Logo von eedoctors wurde von der App-Agentur https://appswithlove.com/ erstellt. In Anlehnung an das Logo kreierten wir den gesamten grafischen Rahmen und sämtliche Produkte:

  • Messestand
  • Imagebroschüre
  • Brandbook
  • Flyer
  • Website
  • Imagefilm
  • Unternehmenspräsentation
  • Fahrzeugbeschriftung

Alle Elemente wurden in einem Corporate Design Manual festgehalten, das in digitaler Form an das Unternehmen übergeben wurde.

Was halten Sie von dieser virtuellen Arztpraxis? Wollen Sie mehr darüber erfahren? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Oliver Hug, Geschäftsleitung: oliver.hug@hihu.ch / +41 32 621 29 25

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Sieben Schritte zum interdisziplinären Erfolg

Wenn Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen firmenintern gut zusammenspannen, ergeben sich wertvolle Synergien. Wie funktioniert dies? Wer profitiert? Dieser Blogpost vermittelt…

Wenn Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen firmenintern gut zusammenspannen, ergeben sich wertvolle Synergien. Wie funktioniert dies? Wer profitiert? Dieser Blogpost vermittelt Ansätze, wie Projekte gezielt besser werden – branchenübergreifend.

Bei Hirschbühl + Hug treffen Design und Branding auf Content Marketing und Unternehmenskommunikation, Kreativität trifft auf Analytik, gestalterische Kompetenzen auf konzeptionelles Geschick. Wir wissen, nur die Überlagerung der zentralen Kommunikationsdisziplinen führt zu besseren Resultaten. Deshalb stellen wir Ihnen die Gretchenfrage: Wie erreicht man in einem Unternehmen, dass die Schnittmenge dieser unterschiedlichen Fähigkeiten zum Nutzen von Klein- und Grosskunden gereichen?

Wir haben für Sie die sieben Schritte zum interdisziplinären Erfolg zusammengestellt – knackig wie ein Granny-Smith-Apfel.

1. Bildung und Erfahrung der Beteiligten miteinbeziehen

In einer interdisziplinären Umgebung müssen die Vorgesetzten die verschiedenen Ausbildungs- und Weiterbildungsebenen der Mitarbeitenden kennen, sie einordnen und zugunsten des Unternehmens oder des Projekts nutzen können. Neben dem theoretischen Wissen kommt vor allem der praktischen Berufserfahrung eine zentrale Rolle zu. Führungspersonen legen folglich ein Profil von Mitarbeitenden an und stellen Teams aufgrund der geforderten Kompetenzen zusammen. Wir nennen diesen Vorgang das interne Profiling.

2. Auf die richtige Grundhaltung achten

Daneben ist aber auch die Persönlichkeit der einzelnen Mitarbeitenden wichtig. Diese sollten eine offene, partizipatorische, kooperative Einstellung haben und eine tragfähige Beziehung untereinander anstreben. In interdisziplinären Teams ist das Verständnis für andere Perspektiven notwendig. Egoisten sind hier eher hinderlich. Schreiben Sie die wesentlichen Grundsätze zur Zusammenarbeit auf und setzen Sie jedes Teammitglied davon schriftlich in Kenntnis.

3. Untereinander gut kommunizieren

Für reibungslose Prozesse sind strukturierte Kommunikationswege unabdingbar. Wöchentliche Teammeetings an einem Jour fixe, eine offene Gesprächskultur und detaillierte Entscheidungsprotokolle legen den Grundstein zum Erfolg. Unter dem Strich verhindern kommunikative Strassensperren den Weg zum Durchbruch; Tabuthemen darf es nicht geben. Sorgen Sie auch dafür, dass jede Berufsgattung – bei Hirschbühl + Hug Brandingexperten, Content Marketer und Designer – ihre eigene Meinung vertreten darf. Allen Beteiligten muss bewusst sein, dass sie aus der Zusammenarbeit einen Gewinn ziehen.

4. Gemeinsam an einem Projekt arbeiten

Sie können unterschiedliche Hierarchieebenen aushebeln, indem Sie die verschiedenen Berufsgruppen an einen Tisch bitten. Um ein Projekt gut zu starten, gibt es verschiedene Hilfsmittel. Gerade Workshop-Designs und Kreativitätstechniken wie das World Café oder 6-3-5 sind förderlich, wenn zusammen etwas Grosses erreicht werden soll.

5. Offene Unternehmenskultur leben

Da es in Unternehmen verschiedene Abteilungen gibt, ist es wichtig, den jeweiligen Berufsgruppen mit Achtung und Respekt zu begegnen – Wertschätzung ist das Zauberwort. Dies fördert die Bereitschaft zur Kooperation innerhalb und ausserhalb des eigenen Teams. Werden Teams nun interdisziplinär zusammengesetzt, ist die Grundlage für ein starkes Miteinander bereits gegeben.

6. Externe Unterstützung holen

Da es in Teams unterschiedliche Persönlichkeiten gibt, kann oftmals ein externer Moderator die gewünschte Wirkung erzielen. Er hat den Vorteil, dass er unbefangen und mit Weitsicht zu einem guten Klima beiträgt. Zudem muss er keine Rücksicht auf interne Rivalitäten, Seilschaften und ungeschriebene Gesetze nehmen. Auf diese Weise etabliert er Spielregeln im Umgang miteinander und schafft ein gemeinsames Verständnis – zum Wohle des Unternehmens.

7. Am Ball bleiben

Einmal festgelegte Kriterien und Werte sind das eine, die kontinuierliche Einhaltung dieser Grundsätze ist das andere. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit soll auf lange Sicht auch Spass machen. Wenn Sie die Regeln anpassen und überarbeiten müssen, sollte dies nie im stillen Kämmerlein, sondern stets in Absprache und unter Einbezug aller Beteiligten geschehen.

Haben wir Ihnen mit diesen Tipps weitergeholfen? Was hat Ihnen am besten gefallen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback in Form von Kommentaren oder einer Kontaktaufnahme. Am besten schreiben oder telefonieren Sie uns:

Oliver Hug, Geschäftsleitung: o.h@hihu.ch / +41 32 621 29 25

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Visual Designer 100% (m/w)

Du bist ein «Machertyp» und willst Konzepte umsetzen, die erobern? Dann sollten wir uns noch heute kennenlernen. Als Visual Designer…

Du bist ein «Machertyp» und willst Konzepte umsetzen, die erobern? Dann sollten wir uns noch heute kennenlernen. Als Visual Designer bei Hirschbühl und Hug bringst Du Dich auf vielen Ebenen in Projekte ein und hast Kundenkontakt. Deine Meinung und Dein Entwicklungshunger sind stetig gefragt.

DEINE AUFGABEN

  • Selbstständige und präzise Bearbeitung von Projekten
  • Ideenentwicklung
  • Erstellen von Layouts in verschiedenen Entwicklungsstufen
  • Bildbearbeitung

DAMIT ÜBERZEUGST DU UNS

  • Bachelor in visueller Kommunikation oder Fachklasse Grafik
  • Ausgezeichnete Programmkenntnisse: Adobe InDesign, Photoshop und Illustrator
  • Kreativität
  • Von Vorteil: Grundkenntnisse Animation (Cinema 4D, After Effects, Premiere, Final Cut)
  • Erfahrungen im Screendesign
  • Sehr gute Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse (Französisch von Vorteil)

DAS KÖNNEN WIR DIR BIETEN

  • Teil eines kreativen dynamischen Teams
  • Entwicklung und Motivation
  • Enge Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams mit verschiedenen Kommunikationsprofis
  • Abwechslungsreiche und spannende Projekte für namhafte Marken

Schicke uns Deine elektronische Bewerbung inkl. CV und Portfolio an info@hihu.ch

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