Sieben Schritte zum interdisziplinären Erfolg

Wenn Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen firmenintern gut zusammenspannen, ergeben sich wertvolle Synergien. Wie funktioniert dies? Wer profitiert? Dieser Blogpost vermittelt…

Wenn Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen firmenintern gut zusammenspannen, ergeben sich wertvolle Synergien. Wie funktioniert dies? Wer profitiert? Dieser Blogpost vermittelt Ansätze, wie Projekte gezielt besser werden – branchenübergreifend.

Bei Hirschbühl + Hug treffen Design und Branding auf Content Marketing und Unternehmenskommunikation, Kreativität trifft auf Analytik, gestalterische Kompetenzen auf konzeptionelles Geschick. Wir wissen, nur die Überlagerung der zentralen Kommunikationsdisziplinen führt zu besseren Resultaten. Deshalb stellen wir Ihnen die Gretchenfrage: Wie erreicht man in einem Unternehmen, dass die Schnittmenge dieser unterschiedlichen Fähigkeiten zum Nutzen von Klein- und Grosskunden gereichen?

Wir haben für Sie die sieben Schritte zum interdisziplinären Erfolg zusammengestellt – knackig wie ein Granny-Smith-Apfel.

1. Bildung und Erfahrung der Beteiligten miteinbeziehen

In einer interdisziplinären Umgebung müssen die Vorgesetzten die verschiedenen Ausbildungs- und Weiterbildungsebenen der Mitarbeitenden kennen, sie einordnen und zugunsten des Unternehmens oder des Projekts nutzen können. Neben dem theoretischen Wissen kommt vor allem der praktischen Berufserfahrung eine zentrale Rolle zu. Führungspersonen legen folglich ein Profil von Mitarbeitenden an und stellen Teams aufgrund der geforderten Kompetenzen zusammen. Wir nennen diesen Vorgang das interne Profiling.

2. Auf die richtige Grundhaltung achten

Daneben ist aber auch die Persönlichkeit der einzelnen Mitarbeitenden wichtig. Diese sollten eine offene, partizipatorische, kooperative Einstellung haben und eine tragfähige Beziehung untereinander anstreben. In interdisziplinären Teams ist das Verständnis für andere Perspektiven notwendig. Egoisten sind hier eher hinderlich. Schreiben Sie die wesentlichen Grundsätze zur Zusammenarbeit auf und setzen Sie jedes Teammitglied davon schriftlich in Kenntnis.

3. Untereinander gut kommunizieren

Für reibungslose Prozesse sind strukturierte Kommunikationswege unabdingbar. Wöchentliche Teammeetings an einem Jour fixe, eine offene Gesprächskultur und detaillierte Entscheidungsprotokolle legen den Grundstein zum Erfolg. Unter dem Strich verhindern kommunikative Strassensperren den Weg zum Durchbruch; Tabuthemen darf es nicht geben. Sorgen Sie auch dafür, dass jede Berufsgattung – bei Hirschbühl + Hug Brandingexperten, Content Marketer und Designer – ihre eigene Meinung vertreten darf. Allen Beteiligten muss bewusst sein, dass sie aus der Zusammenarbeit einen Gewinn ziehen.

4. Gemeinsam an einem Projekt arbeiten

Sie können unterschiedliche Hierarchieebenen aushebeln, indem Sie die verschiedenen Berufsgruppen an einen Tisch bitten. Um ein Projekt gut zu starten, gibt es verschiedene Hilfsmittel. Gerade Workshop-Designs und Kreativitätstechniken wie das World Café oder 6-3-5 sind förderlich, wenn zusammen etwas Grosses erreicht werden soll.

5. Offene Unternehmenskultur leben

Da es in Unternehmen verschiedene Abteilungen gibt, ist es wichtig, den jeweiligen Berufsgruppen mit Achtung und Respekt zu begegnen – Wertschätzung ist das Zauberwort. Dies fördert die Bereitschaft zur Kooperation innerhalb und ausserhalb des eigenen Teams. Werden Teams nun interdisziplinär zusammengesetzt, ist die Grundlage für ein starkes Miteinander bereits gegeben.

6. Externe Unterstützung holen

Da es in Teams unterschiedliche Persönlichkeiten gibt, kann oftmals ein externer Moderator die gewünschte Wirkung erzielen. Er hat den Vorteil, dass er unbefangen und mit Weitsicht zu einem guten Klima beiträgt. Zudem muss er keine Rücksicht auf interne Rivalitäten, Seilschaften und ungeschriebene Gesetze nehmen. Auf diese Weise etabliert er Spielregeln im Umgang miteinander und schafft ein gemeinsames Verständnis – zum Wohle des Unternehmens.

7. Am Ball bleiben

Einmal festgelegte Kriterien und Werte sind das eine, die kontinuierliche Einhaltung dieser Grundsätze ist das andere. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit soll auf lange Sicht auch Spass machen. Wenn Sie die Regeln anpassen und überarbeiten müssen, sollte dies nie im stillen Kämmerlein, sondern stets in Absprache und unter Einbezug aller Beteiligten geschehen.

Haben wir Ihnen mit diesen Tipps weitergeholfen? Was hat Ihnen am besten gefallen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback in Form von Kommentaren oder einer Kontaktaufnahme. Am besten schreiben oder telefonieren Sie uns:

Oliver Hug, Geschäftsleitung: o.h@hihu.ch / +41 32 621 29 25

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